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Die koreanische Künstlerin Sunah Choi und der aus Sheffield stammende Haroon Mirza schaffen Soundmaschinen, die im ewigen Kreislauf zirkulieren, sich zu durchdringenden Geräuschkompositionen zusammenfügen oder stillschweigend um sich selbst rotieren. Für die von Franziska Solte und Isabelle Busch kuratierte Ausstellung der beiden in dem vom Harburger Kunstverein bespielten ehemaligen Wartesaal im Hamburg-Harburger Bahnhof entwarfen wir das Plakat unter Verwendung der „Eesti“ von Lehni-Trüb aus Zürich.
Kunde: Kunstverein Harburger Bahnhof, Hamburg
06/2011
Öge, Bilal & Lu — Moonwalk
Cover für das Debütalbum „Moonwalk“ von Öge, Bilal & Lu, junger Elektropop-Rap aus dem Rhein-Main-Gebiet .
Kunde:
05/2011
Plakat „Über Kritzeln“
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Plakat für eine Tagung des DFG-Graduiertenkolleges 1458 „Über Materialität, Wahrnehmbarkeit und Operativität von Notationen“ an der Freien Universität Berlin. Für die in Berlin und Weimar stattfindende Veranstaltung benutzten wir ausschließlich durch das „digitale Anstreichen“ der Google-Büchersuche enststandene Typografie.
Kunde: FU Berlin
04/2011
Sinnbus KlangKlangKlang-Festival
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Plakat für das Zwei-Tage-Minifestival des Berliner Indielabels Sinnbus im Levee Club mit Ter Haar, Therese Aune, Evening Hymns, Mimas und Vessels.
Kunde: Sinnbus Records, Berlin
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Im schwer zu fassenden Nebel zwischen Drone, Doom Metal und Neuer Musik angesiedelt und mit einer Black-Metal-Atmosphäre angereichert, bearbeitet das Projekt RUIN um den Berliner Maler Martin Eder die düsteren Grenzbereiche zeitgenössischer Musik. Die im April 2010 in den Berliner Sophiensaelen aufgenommene gute Stunde Konzert mit dem Solistenensemble Kaleidoskop (Viva Hate Records/Cargo) ist als ganzes Stück ein schwer zu durchdringender Brocken von Klang, Geräusch, Rhythmus und Melodie. In zwölf Teile zersägt, wird dem Zuhörer ein dämmerig-düsteres Kammerstück präsentiert. So wie das Projekt auf den spärlichen Liveauftritten Bild und Klang miteinander verwebt, gingen wir ebenfalls den synästhetischen Weg und wählten zwölf in dieser Weise hörbare Materialien.
Im Zusammendruck zu einem schwarzen Quadrat verschmolzen, werden die Materialien Maschinenöl, Vodka, Fett, Blut, Seife, Aspirin, Tabak, Metall, Knochen, Asche, Ruß und Salz im Inneren einer einfachen Kartonschachtel gleichsam sequenziert auf Einzelblättern gezeigt. Das fertige Produkt lässt nicht nur durch den dicken „Farb“-Auftrag den Herstellungsprozess spüren, sondern auch einen seltsamen Geruchtsrest zwischen Altöl, Blut und Seife übrig.
Kunde: RUIN, Berlin
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Neben gewaltigen Blastbeats, weißer Leichenbemalung und der richtigen Dosis Misantrophie zählen bis zur Unleserlichkeit komponierte Bandlogos zu den Dingen, die für den traditionsbewussten Hörer richtigen Black Metal von weinerlichen Emo-Bands trennen. Das an Runen angelehnte Schriftlogo des Berliner Drone/Doom/Avantgarde-Projektes RUIN bildete daher die krypto-typografische Grundlage für unser Plakat der Record-Release-Party in der Berliner Volksbühne. Das Motiv wurde ganz trve in ein mit Fackeln zugerußtes Fensterglas geritzt, welches als direkte Vorlage für den Siebdruck diente.
Kunde: RUIN, Berlin
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Nachdem man den schwedischen Ausnahme-Singer/Songwriter in den letzten beiden Jahren in Deutschland bis auf ein paar Festivals seltener live zu Gesicht bekam, tourte José González im Frühjahr 2011 ausführlich mit The Göteborg String Theory — einem aus einem Berliner Musik-/Kunstprojekt entstandenen internationalen Orchester. Als Geschenk der Bookingagentur an die Musiker für die deutschen Termine entwarfen wir diesen Kunstdruck.
Kunde: Neuland Concerts, Hamburg
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Poster für die Tour zum neuen Album des US-Singer/Songwriter William Fitzsimmons, aufbauend auf einem Foto von Erin Brown.
Kunde: Peter Fast Booking and Management, Berlin
12/2010
Juli — Immer wenn es dunkel wird
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Mit ihrer neuen Platte „In Love“ (Universal) meldete sich die vormals Gießener nun mehr Berliner Popband Juli nach einer langen Veröffentlichungspause zurück. Für die zweite Single zum Album „Immer wenn es dunkel wird“ (VÖ: 11. Januar 2011) entwickelten wir zusammen mit Regisseur Hagen Decker das Konzept, das sich mit der grafischen Inszenierung eines Hell-Dunkel-Wechsels beschäftigt. Einzelne Textfetzen aufgreifende Elemente fallen, fliegen und schweben durch das von Kamerafrau Tanja Häring eingefangene Bild (Produktion: Golo Schultz). Und wie immer kam die Handarbeit auch nicht zu kurz: Hunderte von herbstlichen Laubblättern wurden etwa von Hand in Schwarz und Weiß lackiert. Bühnenbau mit Björn Meier, Setfotos von Rosa&Gerlinde.
Kunde: Universal Music Deutschland
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Plakat für die Herbstour des US-amerikanischen Singer/Songwriters Denison Witmer zur aktuellen Platte „Carry The Weight“ (The Militia Group).
In Zusammenarbeit mit Zwölf Medien, Büro für Webdesign und Softwareentwicklung.